„Friederike“ hinterlässt auch im Schulwald Ritterholz Spuren

Sturmschaden

Noch bis zum 28. Februar, 24:00 Uhr hat es Bestand: Das im gesamten Hochstift geltende allgemeine Betretungsverbot für sämtliche Waldflächen gilt auch im Schulwald Ritterholz.

Langsam macht sich Ungeduld unter den Altenau-Rangern an unserer Schule breit. Statt im vertrauten Umfeld ihres Schulwaldes verbringen sie ihren Ergänzungsunterricht nunmehr seit einigen Wochen bei der Kaminholzproduktion auf ihrem Holzlagerplatz oder bei der Pflege ihrer Streuobstwiesenflächen in Gellinghausen. Aber im Wald lauern derzeit noch zu viele tödliche Gefahren, die nur der Fachmann auf den ersten Blick erkennt. Unsere Bilder geben einen Einblick:

Sturmschaden Schulwald

Verräterisches Zeichen: Auf dem Waldboden unter einer großen Buche befindet sich frisch ausgeworfener Boden aus dem Untergrund.

 

Sturmschaden Schulwald

Ein deutlicher Hinweis: Die 30m hohe Buche ist von einer starken Sturmböe erfasst worden, aber nicht umgestürzt. Der feine Riss im Boden zeigt, dass sie jetzt wie eine Topfblume nur noch völlig instabil auf dem Wurzelballen steht – der Baum „buttert“.

 

Sturmschaden Schulwald

„Friedekrike“ hat den Rest erledigt: Die tonnenschwere Buche ist ohne Vorwarnung umgestürzt. Der Wurzelteller ist von den Regenfällen der vergangenen Tage komplett unterspült.

 

Sturmschaden Schulwald

Angelehnte Bäume wie diese Buche, sogenannte „Hänger“, bilden eine tödliche Gefahr. Sie stürzen noch nach Wochen unvermittelt zu Boden.

 

Sturmschaden Schulwald

Auch solche Äste können noch nach Tagen und Wochen jederzeit aus den Baumkronen brechen und auf die Wege fallen. Sie heißen nicht umsonst „Witwenmacher“.